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Der sechste Sinn des Glaubens

 Das Leben ist teilweise ein Satz von merkwürdigen Paradoxen[1]. Heute sind in der wissenschaftlichen Welt Themen der Metaphysik, der Parapsychologie, der Intuition aktuell. Tausende von Artikeln und Bücher, Hunderte von anerkannten wissenschaftlichen Koryphäen legen sich für ihre Theorien ins Zeug und Millionen von Spießbürgern sprechen sie nach. Und du bekommst wieder einmal eine Bestätigung der Größe und der Einfachheit der muslimischen Exegese[2], die einerseits Sphäre des menschlichen Wesens durchdringt und sie interpretiert, und andererseits Möglichkeiten gibt, unabhängige Antworten auf komplizierte Fragen zu bekommen.

Die Intuition (v. lat.: intueri = betrachten, erwägen) ist die Begabung, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder Richtigkeit von Entscheidungen durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen, die sich auf unbewusstem Wege eingestellt haben.[3]

Für einen Gläubigen ist die Intuition nicht etwas Verborgenes, Geheimnisvolles und etwas, was eine Initiation[4], Teilnahmen an spiritistischen Trainings und unendliche Meditationen fordert. Der sechste Sinn ist eine Fortsetzung seines Glaubens. Und je natürlicher, harmonischer, lebendiger sein Glaube ist, desto deutlicher und klarer hört er innen in sich eine Stimme der göttlichen Intuition, nicht die einer verworrenen Erleuchtung. Der Prophet Muhammad (Allahs Friede und Segen sei mit ihm) hat ausgesprochen: „[Leute, wisst, dass] es bei einem Gläubigen einen [besonderen] Scharfsinn gibt! Wahrlich, er schaut mit dem Licht des Schöpfers”.[5]

 

Erscheinungsformen der Intuition[6]

 Jedermann hat sein eigenes Erkennungszeichen des sechsten Sinnes: einem kommt plötzlich ein glänzender Gedanke, einem anderen steht das Herz still, ein dritter empfindet Offenbarungen der inneren Stimme physisch. Natürlich ist alles individuell und hängt von vielen Kriterien ab, zum Beispiel ähnelt die Intuition eines Schachspielers dem Gefühl für die Geschwindigkeit eines Motorradrennfahrers nicht, ist der weibliche Scharfsinn zu dem männlichen nicht vergleichbar.

Doch haben wir immer daran zu denken, dass wir manchmal fälschlicherweise für die Stimme der Intuition vollkommen andere Gefühle halten. Das geschieht, wenn wir aufhören, die Situation real zu bewerten, wenn eine Selbsttäuschung zu Tage tritt und Gewünschtes als Gültiges ausgibt. Ein weiteres Problem, das den göttlichen Kanal des Scharfsinnes sperrt, ist Angst. Man muss zugeben, dass wir öfters Angst vor dem Neuen, vor außergewöhnlichen Situationen, neuen Eindrücken, Gefühlen, Gedanken, Leuten haben. Wir schließen unser Leben in Schranken der gewohnten Sachen und die Intuition hört auf, trainiert zu werden, ihr Tonus schwächt, sie siecht dahin und wird allmählich von der eintönigen Routine des Alltags gar getötet. Deshalb hören viele auf, innere Stimmen zu hören. Dann erschallt ein Orchester von Nebenstimmen, die Zweifel, Ängste, Trauer, Apathie, Kraftlosigkeit, Einsamkeit einflößen. „Wahrlich, diejenigen, die gottesfürchtig sind [mit ihren Herzen und edlen Taten zu Gott bestrebt sind], – wenn sie eine Heimsuchung durch Satan trifft [wenn ihnen seelische Schmerzen zugefügt werden oder sie von Satans Flüstern beunruhigt werden], und sich dann ermahnen lassen [manchmal werden sie wachsam, indem sie sich auf Gott besinnen und sich zu seiner Gnade und Bevormundung streben] – siehe, gleich sehen sie (scharfsichtig, scharfsinnig) (ihren klaren Weg) wieder [sehen die wahrhafte Lage der Sachen, unterscheiden das Böse vom Guten, das Schädliche vom Nützlichen, Nichtigkeit von nötigen und notwendigen Sachen]“.[7]

Eine jüngere Schwester der Intuition, die Empathie, ist immer bereit, den Herzen, die voller Hoffnung und Glauben ans Beste sind, zu Hilfe zu kommen. Als Empathie bezeichnet man die Fähigkeit eines Menschen, sich kognitiv in einen anderen Menschen hineinzuversetzen, seine Gefühle zu teilen und sich damit über sein Verstehen und Handeln klar zu werden (Einfühlungsvermögen). Meistens kommt Empathie zwischen solchen Leuten vor, die reine Gefühle empfinden, z.B. zwischen zwei Liebenden, Zwillingen, Eltern und ihren Kindern.

 

 

Das Wissenschaftliche (Diskursive[8]) und das Antilogische (Intuitive) in der Theorie der Wahrheitserkenntnis[9]

Unser Material ist zum Glück kein Lehrbuch der theoretischen akademischen Ansichten, sondern eine Hinwendung zu unseren Realien. Nichtsdestoweniger gehen wir hier kurz auf einige unserer Meinung nach interessante Aspekte ein, die Verhältnisse des Wissenschaftlichen und des Metaphysischen, des Offenbaren und des Verborgenen, des Beweisfähigen und des Fühlbaren schildern.

Das Problem besteht wahrscheinlich nicht darin, dass wir mit Mühe Gleichgewicht zwischen offensichtlich Materiellen und hoch Geistigen finden und unterstützen können, sondern darin, dass wir heiß begehren, beides je nach Stimmung, Umgebung und übrigen Faktoren gleich und sofort zu bekommen. Und da wir in der uns vollkommen befriedigenden Menge weder das Eine noch das Andere  finden, geraten wir in ein moralisches Dilemma, z.B.: „was ist wichtiger: Materielles oder Geistiges; Arbeit oder Familie; soziale Aktivität oder die Möglichkeit, alle Gebete rechtzeitig und ausschließlich in der Moschee zu verrichten”? Zweifel rufen bekanntlich Extreme hervor: einer sieht in einem riesigen Gemälde mit der Abbildung eines einfachen schwarzen Quadrates oder Kreises oder überhaupt einiger nachlässiger geschmackloser Pinselstriche den Sinn des Daseins, andere, nach dem bildlichen Vergleich eines der russischen Denkers, beschäftigen sich mit dem banalen Fetisch Wissenschaft. Das massenhafte stumpfsinnige Schlucken von heißen „wissenschaftlichen“ Pastillen in der Art von Klonieren, Tabletten der ewigen Jugend u.ä. hat zu einer ernsthaften allgemeinen geistigen Verarmung geführt, darunter in Fragen des richtigen Verstehens des Glaubens und der Religiosität. Die Religion wurde zu etwas periodisch Modischem, Ritualisiertem, Mystischem, beinahe zu einer Reality Show. Es ist anregend, im Fernsehen pompöse religiöse Veranstaltungen zu beobachten, aber dabei ist es paradox traurig, den Kollaps[10] der Geistigkeit in allen Schichten und sozialen Nischen der Gesellschaft zu sehen.

Der Schöpfer der allgemeinen und speziellen Relativitätstheorie Albert Einstein schrieb, unsere Vorstellungen über die physische Realität können niemals endgültig sein. Wir sollen immer bereit sein, diese Vorstellungen zu ändern.

Unter der Besonderheiten der Zeit ist Folgendes zu bemerken: Sie ändert, ergänzt oder setzt überhaupt außer Kraft die scheinbar am meisten unbestreitbaren, offenkundigen und in allen winzigen Einzelheiten durchgedachten Axiome. Wahrscheinlich aus diesem Grund reden führende Gelehrte und Denker darüber, es sei für eine vollwertige Wahrnehmung, für eine Analyse, für eine technologische und geistige Entwicklung der Gesellschaft nicht genug, die Prinzipien zu berücksichtigen, die ausschließlich an streng logische Ansichten appellieren, man brauche einen gewissen geistigen Impuls. Meistens versteht man darunter eine innere Stimme, die Intuition.

Ein interessantes Beispiel dazu: zu seiner Zeit hat Physiker Paul A.M. Dirac ausgehend von Ansichten der Quantenmechanik den Gedanken über die Existenzmöglichkeit der isolierten Magnetpole ausgesprochen, während klassische Physik behauptete, der physische Körper könne nur zwei Pole enthalten. Und da suchen Gelehrte aus der ganzer Welt bereits einge Jahrzehnte nach dem „magnetischen Monopol von Dirac”, aber gleichzeitig können sie die Unmöglichkeit der Existenz solch eines Phänomens nicht begründen. Und  eine weitere  Erscheinungsform der Intuition: wie denken Sie, was haben angesehene Hadithkenner des „goldenen Zeitalters“ der islamischen Aufklärung benutzt, indem sie ein gewisses schwaches, zweifelhaftes Hadith oder im Gegenteil ein Hadith mit einem guten Beweisgrund seiner Richtigkeit verglichen (unter Voraussetzung der übrigen gleichen Bedingungen)? – Sie haben gerade ihre Intuition benutzt. Sie waren von der Atmosphäre des prophetischen Lebens so durchdrungen, dass sie buchstäblich jene oder andere Erzählungen vom Gesichtspunkt ihrer Echtheit durchleuchteten, und dadurch feststellten, ob dies tatsächlich Worte des Propheten waren und ob diese Situation insgesamt auf die Periode seiner Mission bezogen wurde. Aber die Autorität ihrer Werke wäre andererseits im Laufe von Jahrhunderten nicht so allgemein anerkannt, falls sie ein Jota von der Wissenschaftlichkeit weggelassen hätten, falls Diskursives und Beweisgründe ignoriert worden wären.

Aber die Intuition ist nicht etwas, was sich von selbst versteht, und sie ist bei verschiedenen Leuten und in verschiedenen Situationen nicht identisch. Vieles hängt von psychologischen, persönlichen, ideologischen und übrigen Faktoren ab. Dieser Gedanke steht mit der Meinung von Hegel im Einklang, der behauptet hat, für verschiedene Arten des Daseins sei die Natur des Beweisens ebenso verschieden.

Wird immer die Wahrhaftigkeit dieses oder anderen Wissens, des Urteils oder der Wahl mit der menschheitlichen Praxis bewiesen? Vom ersten Menschen Adam an bis heute werden Leute geboren, sie leben und sterben. In diesem Sinn hat die menschheitliche Geschichte eine umfassende Erfahrung. Ebenso glaubte und glaubt ein Teil der Leuten, die irgendwann lebten, leben und auf diesem Planet leben werden, dass es nach dem biologischen Tod das jenseitige Leben und nachfolgendes ewiges Verbleiben im Paradies oder in der Hölle gibt. Aber erfahrungsgemäß ist das Vorhandensein des jenseitigen Lebens, der Feuerhölle und der Gärten Eden nicht beweisbar, aber ist denn das ein diskursiver Beweis, dass es nicht wahr ist? Hier ist es interessant, sich auf Worte von Einstein zu besinnen: „Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, dass wir es verstehen“. Ein Gläubiger würde ergänzen: „durch den Glauben“.

Einmal hat einer der bekannten Anhänger des Propheten ausgesprochen: „Selbst wenn gleich der Himmel birst und eine Treppe im Himmelsgewölbe erscheint, das alles wird den Zustand meines Glaubens nicht ändern (nicht verstärken)”.

 

Glaube und Vernunft

Bereits vor 14 Jahrhunderten erschien ein muslimisches Axiom: würden religiöse Postulate ausschließlich auf der Logik gegründet, folglich sollte man dann die Sohlen von ledernen Socken auswischen (die während der rituellen Waschung nur von oben ausgewischt werden sollen). Nach 10 Jahrhunderten schrieb Physiker Blaise Pascal: „Hätte man alles der Vernunft untergeordnet, so würde unsere Religion alles Geheimnisvolles, Übernatürliches verlieren. Hätte man Prinzipien der Vernunft vernachlässigt, so würde unsere Religion absurd und komisch sein”. Es ist wirklich erstaunlich, der Glaube wie auch die Liebe kommt von nirgendwoher. Er kommt irgendwo „drinnen” auf, aber nicht im Kopf. Er keimt buchstäblich in der Tiefe der Seele, durch die Asphaltschicht des Materiellen, und es ist gar nicht wichtig, in welcher Seele, es sei denn eines jungen romantischen Hirten, der sogar in einer Pfütze die Pracht des grenzenlosen Sternenhimmels, die Macht der Naturgewalten, die das Leben umgeben, anschaut, oder eines grauhaarigen Akademikers, der wie ein Kind von raffinierter Anmut und der Ordentlichkeit des Mikrokosmos begeistert ist. Aber wie es unmöglich ist zu lieben, was man nicht kennt, ebenso bedarf der Glaube des Verstehens, der Erkenntnisse, des Verständnisses, und in diesem geheimnisvollen Tanz, in prächtiger Vielfalt von Gefühlen, Beweisen, Überlegungen, Zweifeln, Kenntnissen besteht die Pracht des Daseins.

Wir alle sind verschieden, individuell, eigenartig, aber es ist uns vieles gegeben, was uns einigt. Prophet Muhammad (Allahs Frieden und Segen Ihm) hat gesagt: „Die Fähigkeit, in einem Menschen [gar nicht wichtig, wer er ist und was er ist] Sympathie [Achtung, Liebe] hervorzurufen, ist eine [wichtige] Hälfte der Vernunft [eines gläubigen Menschen]”.[11]

Im Rahmen der Web-Seite umma.ru wurde die Umfrage durchgeführt: „Vertrauen Sie Ihrer Intuition (inneren Stimme)?“ Insgesamt haben darin 366 Respondenten teilgenommen, und hier ist das Ergebnis:

- ich setze mein Vertrauen nur auf Allah (44 %)

- manchmal (28 %)

- meine Intuition ist die Stimme meines Glaubens (22 %)

- immer (6 %).

Was bedeutet: „Vertrauen auf Allah setzen”? Es ist kompliziert zu antworten, wahrscheinlich, jeder versteht das auf seine eigene Art und Weise. Doch in diesem Kontext machen Worte des Propheten Muhammad (Allahs Frieden und Segen Ihm), die er vor Jahrhunderten ausgesprochen hat, das Wesen der Frage anschaulich: „Hättet ihr euer Vertrauen vollwertig auf Allah setzen können, so ähneltet ihr den Vögeln im Erhalten eurer Ernährung. Die Vögel fliegen am frühen Morgen mit  leerem Magen fort, und kehren mit einem vollen zurück”[12]. Ja, das ist lebenswichtig – aber können wir das wirklich verstehen?

Was hilft, einen richtigen, zuverlässigen Weg, eine Lösung zu finden, wenn die Stimme der Logik, der Vernunft schweigt?

Der Allmächtige Schöpfer schenkte den Menschen für die Bestimmung und die Prüfung des Lebenskurses fünf „Navigationssysteme“:

 

1. Instinkt[13] und Intuition.

 

2. Fünf Sinnesorgane: Sehvermögen, Gehör, Geruchssinn, Geschmackssinn und Tastsinn.

 

3. Vernunft, Verständnis, Fähigkeit zu verstehen. Ein Mensch lebt mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammen und deswegen kann er sich nicht nur mit Gefühlen, Instinkten oder Intuition begnügen. Die Vernunft hilft ihm, alles richtig zu regeln, Fehler und Fehlgriffe zu vermeiden, und gleichzeitig alles Obenerwähnte richtig zu verwalten und zu richten.

 

4. Religion.

Die Vernunft kann sich verrechnen, der Wille kann sich abschwächen, die Intuition kann entweder nicht wach sein oder ganz zu einem falschen Weg führen, aber die Postulate, die den Leuten von Gott durch Seine Propheten gegeben sind, sind von solchen Mängeln frei. Sie sind vor innerlichen und äußerlichen Einflüssen geschützt.

 

5. Gottessegen, worum Moslems Tag für Tag bitten: „Führe uns auf den geraden Weg”.

 

Am Ende bleibt uns nur, die Worte eines Flehens des Propheten Muhammad (Allahs Frieden und Segen Ihm) zu wiederholen:

„O mein Gott, erlaube, Wahrheit nur als Wahrheit zu sehen, und schenke die Möglichkeit, ihr zu folgen; und erlaube, Lüge nur als Lüge zu sehen, und hilf uns, uns davon fern zu halten“.

 

Eigener Weg

 

Was bedeutet Schönheit unter dem muslimischen Gesichtspunkt? Das ist eine Wahlfreiheit, der Wille des Gedankens, die Offenheit der Gefühle, die Angstlosigkeit, zu äußern, was für einen wichtig ist, eine Möglichkeit, seinen Lebensweg selbstständig zu wählen und ihn selbstständig zu gehen, und jemandes alten Geleise nicht zu fahren, jemandes Glitzerleben nicht zu folgen, auch nicht in einem goldenen Käfig. Ein österreichischer Schriftsteller des vorigen Jahrhunderts hat beim Vergleichen der russischen und westlichen Literatur folgendes bemerkt: „Öffnen Sie ein beliebiges Buch, das in Europa gedruckt wurde. Worum handelt es sich darin? – Glücklich, zufrieden, reich, mächtig zu sein. Welcher der Helden von Dostoewskij strebt danach? Niemand! Sie wollen nirgends stehenbleiben, sogar im Glück. Sie streben immer vorwärts…”.[14] Eine Vorwärtsbewegung ist selbst die Intuition des Lebens, die Intuition des Glaubens. Sie fehlt bei denen, die „taub [um eine Mahnung zu hören], stumm [für das Öffnen der Innenwelt der geistigen Schönheit der menschlichen Natur], blind sind [um eine unbeschreibliche und belebende Schönheit der Welt, die sie umgibt und von ihrem ganzen Wesen auf die Existenz des Schöpfers weist, zu sehen], und sie (die im Herzen keinen Glauben haben, genauer, die ihn nicht reanimieren können) benutzen [übrigens] ihren Verstand nicht (sie sind nicht fähig zu denken, zu betrachten, zu überlegen)” (siehe: den Heiligen Koran, 2:171).

Doch es gibt immer eine Auswahl!


[1] Paradox [Adj.]: Widersprüchliches, Unvereinbares in sich enthaltende paradoxe Äußerungen; es ist paradox, wenn man bei solcher Umweltbelastung von einem Luftkurort spricht. Syn.: unvereinbar, widersprechend, widersprüchlich. Duden. Das Bedeutungswörterbuch. 3., neu baerbeitete und erweiterte Auflage. Band 10. Dudenverlag. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich, 2002, S.676.

[2] Die Exegese (griech. exégesis = Auslegung, Erläuterung) ist die Interpretation insbesondere von heiligen Schriften, vor allem des Alten und Neuen Testaments der Bibel, des Talmud, der Literatur zum Midrasch und des Korans. http://de.wikipedia.org/wiki/Exegese

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Intuition

[4] Initiation bezeichnet die Einführung eines Außenstehenden (eines Anwärters) in den engeren Kreis einer Gruppe oder Gemeinschaft, bzw. seinen Aufstieg in einen anderen personellen Seinszustand, z.B. vom Kind zum Mann, vom Novizen zum Priester oder vom Laien zum Schamanen. Die Initiation ist gewöhnlich in einen vorgegebenen rituellen Rahmen eingebunden. Der Initiationsritus gestaltet die Initiation. http://de.wikipedia.org/wiki/Initiation

[5] Siehe: as-Sujuty Dzh. Al-dzhami‘ as-sagyr [Die kleine Sammlung]. Beirut: Al-Kutub al-‘ilmijja, 1990, S. 16, Hadith ¹151.

[6] Die Aspekte siehe: Psychologies. 2006, ¹ 4.

[7] Siehe: den Heiligen Koran, 7:201. Auch siehe: Az-Zuhajli V. At-tafsir al-munir [Das erhellende Tafsir]: in 32 B. Damaskus: al-Fiqr, 1991, B. 9, S. 216.

[8] Diskursiv: begangen mittels logischen Schlussfolgerungen; begründet von den vorhergehenden Überlegungen und der Erfahrung. Antonym von: intuitiv.

 [9] Ausführlicher siehe: E.Feinberg. Zwei Kulturen. Intuition und Logik in der Kunst und der Wissenschaft. – Frjasino: „Jahrhundert-2”, 2004.

[10] Kollaps, der, -es, -e: körperlicher Zusammenbruch aufgrund eines Kreislaufversagens: einen Kollaps bekommen, erleiden. Syn.: Anfall. Duden. Das Bedeutungswörterbuch. 3., neu baerbeitete und erweiterte Auflage. Band 10. Dudenverlag. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich, 2002, S.541.

[11] Siehe: Siehe: as-Sujuty Dzh. Al-dzhami‘ as-sagyr, S. 204, Hadith ¹3399, „hasan”.

[12] Siehe: Ibn Käthir I. Tafsir al-Kur’an al-‘adhim [Kommentar zum Großen Koran] In 4 Bändern. Beirut: al-Hair, 1991, B. 4, S. 380; al-Amir ‘Alaud-din al-Farisi. Al-ihsan fi takrib sahih ibn habban. B. 2, S. 509, Hadith ¹730; al-Baga M.Muhtasar sunan at-tirmisi. S. 337, Hadith ¹2345, „hasas, sahih”.

[13] Instinkt,der; -[e]s, e: 1. ererbte Fähigkeit bes. der Tiere, in bestimmten Situationen ein nicht bewusst gelenktes, aber richtiges (bes. lebens- arterhaltendes) Verhalten zu zeigen: der tierische Instinkt der Brutpflege, der Fortpflanzung. 2. innerer Impuls, der jmdn. in bestimmten Situationen ohne Überlegen das Richtige tun lässt: sein Instinkt sagte ihm, dass hier eine Gefahr lauerte; der Minister hat mit dieser Äußerung gezeigt, dass er keinen politischen Instinkt besitzt. Syn.: Empfindung, Gefühl. Duden. Das Bedeutungswörterbuch. 3., neu baerbeitete und erweiterte Auflage. Band 10. Dudenverlag. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich, 2002, S.502.

[14] Laut Dostoewskij, das Glück der Menschheit, das zum Preis des Lebens sogar eines Kindes gekauft ist, sei unzulässig.

 


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